Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie

Agenda 2030 – nur noch weniger als 5000 Tage alpha ventus Plattformen in der Nordsee Bild vergrößern Draußen vor der Küste: alpha ventus (© dpa/pa)

Bundeskanzlerin Merkel forderte auf der Jahreskonferenz des Rates für nachhaltige Entwicklung am 29. Mai 2017 alle zum Handeln für die Nachhaltigkeit auf. Das Thema sei zwar in aller Munde, aber bis zum Zieljahr 2030 der UN-Agenda zur Nachhaltigen Entwicklung blieben nur noch weniger als 5000 Tage.

Deutschland hat im Januar 2017 die Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie (DNS) beschlossen und hat damit einen ambitionierten Fahrplan zur nationalen Umsetzung der Agenda 2030 der Vereinten Nationen und ihrer 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung “Sustainable Development Goals (SDG)“.

Ausgangspunkt sowohl der internationalen Strategie als auch der DNS ist es, Wachstum und Entwicklung so zu gestalten, dass den zukünftigen Generationen keine zusätzlichen Lasten aufgebürdet werden.

"Wie wir produzieren und arbeiten, was und wie wir transportieren, wie wir selbst von A nach B gelangen, wie wir wohnen und konsumieren - bei all dem verlangt das Nachhaltigkeitsprinzip ein neues Denken und Handeln", so Bundeskanzlerin Angela Merkel.

Die DNS hat die globale Verantwortung im Blick und umfasst drei Ebenen von Maßnahmen: erstens Maßnahmen, die Deutschland betreffen, zweitens Maßnahmen, die von Deutschland aus getroffen werden und globale Auswirkungen haben und drittens Maßnahmen in bilateraler Kooperation.

Nachhaltigkeit auch auf der G20-Agenda

Auch die deutsche G20-Präsidentschaft widmet sich den drängenden Nachhaltigkeitsfragen, etwa Klimaschutz und Energie, den globalen Lieferketten und Handel, Gesundheit und Ernährungssicherung, Umwelt und Meeresschutz sowie Bildung und die Stärkung von Mädchen und Frauen. Die Weltgemeinschaft ist gefragt, in den nächsten 5000 Tagen tragfähige Lösungen zu finden.

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