WACEE 2016 mit Deutschem Pavillon eröffnet

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Bereits zum fünften Male findet die West African Clean Energy & Environment Exhibition & Conference (WACEE) in Accra statt. Die Messe und die Konferenz, die von der Delegation der deutschen Wirtschaft (AHK)  in Ghana ins Leben gerufen wurde, ist einer der wichtigsten Treffpunkte in Westafrika für nachhaltige Wirtschaftsentwicklung, Abfallmanagement und erneuerbare Energien.

In seiner Eröffnungsrede betonte Botschafter Christoph Retztlaff die Notwendigkeit, nachhaltige Lösungen für den steigenden Energiebedarf in Ghana und weltweit zu entwickeln. In der wirtschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Ghana und Deutschland spielen Erneuerbare Energien bereits eine wichtige Rolle. Bild vergrößern

Seit Deutschland sich im Jahr 2011 für die „Energiewende“ entschieden hat, konnten CO2-Emissionen schrittweise beträchtlich reduziert werden. Gleichzeit kann der Energiebedarf in Deutschland an manchen Tagen bereits zu 90 Prozent aus erneuerbaren Energiequellen gewonnen werden. Mit dieser Erfahrung unterstützt die Bundesregierung, in Zusammenarbeit mit ihren Partnerorganisationen GIZ und KfW, mehrere Projekte in Ghana und stellt bis zu 38 Mio. Euro zur Verfügung, um die Energieversorgung in Ghana verlässlicher zu machen und auf nachhaltige Energiequellen auszurichten.

Im Hinblick auf die Probleme bei der Entsorgung von  Elektroschrott, für die die Mülldeponie in Agbobgloshie trauriges Sinnbild geworden ist, lobte Botschafter Retzlaff in seiner Rede, dass Ghana das wichtige neue Gesetz zu „“Hazardous and Electronic Waste” verabschiedet habe und damit zu einem Vorreiter in Afrika geworden sei. Deutschland fördert Programme in Ghana für ein umweltverträgliches Recycling von Elektroschrott und stellt hierfür einen Betrag von bis zu 25 Mio. Euro in Aussicht. „Gemeinsam können wir die Arbeits- und Lebensbedingungen vieler Menschen verbessern“, so Botschafter Retzlaff.

 WACEE wird auch dieses Jahr von der Delegation der deutschen Wirtschaft (AHK) in Accra organisiert. Die Bundesrepublik Deutschland ist mit einem offiziellen deutschen „Made-in-Germany“ Pavillon mit 11 deutschen Firmen vertreten. Erstmals in diesem Jahr beteiligen sich auch die Niederlande mit einem eigenen Pavillon.

Finanziell unterstützt wird WACEE durch das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi), die Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ), die Konrad-Adenauer-Stiftung und das Land Nordrhein-Westphalen.

WACEE 2016 mit Deutschem Pavillon