Staatsbesuch in Ghana

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Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ist vom 11. bis 13. Dezember zu einem Staatsbesuch nach Ghana gereist. Bei seinem Gespräch mit dem Staatspräsidenten Ghanas, Nana Akufo-Addo, standen die Themen wirtschaftliche Entwicklung in Ghana, Perspektiven für die Jugend, Migration und regionale Stabilität im Mittelpunkt.

Weitere thematische Schwerpunkte der Reise waren Ausbildung, wissenschaftliche und wirtschaftliche Zusammenarbeit sowie Migration. Über diese Aspekte sprach der Bundespräsident in Accra auch mit Auszubildenden in einer Ausbildungswerkstatt, mit Studierenden an der Universität und mit Jungunternehmern eines Start-Up Inkubators. Außerdem nahm der Bundespräsident an der Eröffnung eines von Deutschland geförderten Migrationszentrums teil und sprach dort mit Rückkehrern. Über die militärische Zusammenarbeit zwischen Ghana und Deutschland informierte sich der Bundespräsidenten im Kofi Annan International Peacekeeping Training Centre.

Bild vergrößern Der Bundespräsident wurde von Bundeswirtschaftsministerin Brigitte  Zypries und einer 16-köpfigen Wirtschaftsdelegation begleitet. Bei einem von dem Delegiertenbüro der deutschen Wirtschaft in Accra organisierten Wirtschaftsroundtable tauschten sich deutsche  und ghanaische Unternehmen aus.  Ministerin Zypries traf außerdem zu einem Gespräch mit Vize-Präsident Dr. Mahamudu Bawumia zusammen.

Ghana gilt als stabilste Demokratie Westafrikas und ist als zweitgrößte Wirtschaft in Westafrika ein Schlüsselland und wichtiger politischer Partner Deutschlands in der Region. Es ist ein zentrales Land in der „Compact-with-Africa“-Initiative der deutschen G-20-Präsidentschaft. Dass Ghana das erste Besuchsziel von Bundespräsident Steinmeier auf dem afrikanischen Kontinent seit seiner Amtsübernahme als Bundespräsident ist, zeugt von den ausgezeichneten Beziehungen unserer beiden Länder.

Staatsbesuch in Ghana

Staatsbesuch in Ghana

Rede von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier beim Staatsbankett am 12.12.2017 in Accra

Wenn Sie mich jetzt nach einer gemeinsamen Leidenschaft von Ghana und Deutschland fragen würden – und ich glaube, da gibt es mehr, als man zunächst denkt – würde ich vermutlich als Erstes erwähnen, wie sehr wir in beiden Ländern vom Fußball fasziniert sind.